Alles schwingt!

Wir leben in einer Welt voller Strahlen. Damit sind jetzt nicht die Mobilfunkstrahlen, WLAN und andere künstliche Strahlenquellen gemeint, denn auch ohne diese „künstlichen Strahlungsquellen“ strahlt es überall.

Jeder Stoff, also jedes kleinste Teilchen, Atom, strahlt mit einer eigenen Wellenlänge und Frequenz. Wasserstoff, der zu zwei Teilen im Wassermolekül enthalten ist, strahlt mit einer Frequenz von 1,3-1,7 Gigaherz und einer Wellenlänge von 18-21 cm. Wasser selbst strahlt mit einer Frequenz von 21,7-24,4 GHz und einer Wellenlänge von 1,3 cm. Mit der selben Frequenz und Wellenlänge strahlt auch Ammoniak.

Diese Strahlung von Stoffen wird zum Beispiel in der Astronomie genutzt, um mit Radioteleskopen die Zusammensetzung und Beschaffenheit von Himmelskörpern zu bestimmen, die Lichtjahre entfernt sind.

Täglich ebenso unbemerkt erleben wir die Frequenz von 50 Herz. In dieser Frequenz ändert der Wechselstrom in unseren Haushalten die Fließrichtung. Diese Frequenz nimmt etwas ab, wenn mehr Strom verbraucht wird, als in das Netz eingespeist wird und steigt, wenn mehr Energie eingespeist als verbraucht wird.

Strom in unterschiedlichen Stärken und Frequenzen ist nicht nur in den Steckdosen, sondern auch bei allen biologischen Prozessen beteiligt. Deutlich wird dies sehr augenscheinlich zum Beispiel bei einer „Kartoffelbatterie“ (Bastelanleitungen sind im Netz zu finden).

Wo Energie fließt gibt es auch Magnetfelder. Ein beeindruckendes Beispiel für Elektromagnetismus ist der Magnet am Autokran auf Schrottplätzen. Deutlich schwächer aber ebenso vorhanden sind Magnetfelder um Kabel im Haushalt. Auch in lebenden Organismen entstehen Magnetfelder dort, wo Energie fließt.

Energie kann fließen, umgewandelt und gespeichert werden. Das passiert in jedem Lebewesen ununterbrochen.

All diese natürlichen und künstlichen Magnetfelder und Strahlen beeinflussen sich gegenseitig. Ein natürlicher und störungsfreier Energiefluss im Körper wird das Funktionieren aller Prozesse im Körper begünstigen. Energie wird in ausreichenden Mengen und Formen aufgenommen, durch die Verdauung und Atmung umgewandelt, bis in alle Zellen transportiert und letztlich in irgendeiner Form den Körper wieder verlassen.

Störungen in diesem hoch komplexen Energiefluss können begrenzt durch die Umwandlungsprozesse im Körper selbstständig ausgeglichen werden. Dies wird umso schwerer umso größer die Störungen sind. Dies können Verletzungen sein, Krankheiten, äußere Einflüsse, aber auch psychische „Störungen“, die sich auf die hormonellen und neurologischen Prozesse auswirken.

Ein äußerst komplexes System, über das wir nur wenig wirklich wissen und das wir nur schwer nachvollziehen können. Es ist unvorstellbar, dass wir Strahlen von Atomen auffangen aus fernen Galaxien von Sternen, die schon lange nicht mehr existieren.

Wenn Menschen etwas nicht verstehen, entwickeln sie Erklärungsmodelle. Ein gängiges Modell zur Erklärung von Strahlen, sind die Wellen vom Stein, der ins Wasser fällt. Wohl jeder hat das Bild der sich kreisförmig ausbreitenden Wellenringe im Kopf, die langsam abebben. Wirft man mehrere Steine ins Wasser kommt es zu Überlagerungen und die Wellen verstärken sich, behindern sich oder löschen sich sogar aus.

Wenn man sich nun vorstellt, dass jedes Atom, jedes Molekül im Körper und in der Welt solche Wellen um sich bildet, kann einem ganz schwindelig werden.

Das wir die Wirkung von einigen energetischen, alternativen Heilmethoden nur schwer verstehen und nicht bis ins Detail erklären können, ist mit dem Wissen nicht verwunderlich. Das Magnetfeldtherapie, Laserakupunktur, Homöopathie, Reiki und vieles mehr den Körper im Heilungsprozess unterstützen, erscheint damit ebenso plausibel. Es ist alles in Schwingung und beeinflusst sich unweigerlich.