Naturheilkunde und Technik

Es gibt immernoch das Klische vom Naturheilkundler, der in einer Holzhütte in wabernden Räucherschwaden sitzt. Umgeben von zahllosen Kräutern, zum Trocknen aufgehängt, entscheidet er in tiefer Meditation, was für den Patienten hilfreich sein könnte.

Eigentlich keine so schlechte Vorstellung 😉

Die Realität sieht meist anders aus und es kommen durchaus moderne Techniken zum Einsatz! Ich nutze zum Beispiel eine umfangreiche Datenbank auf dem Smartphone für die Mykotherapie und die Schüßler Salze.

Aus hunderten von Diagnosen, dem betroffenen Organ oder Körperbereich, den Symptomen, die der Patient zeigt, den Leitsymptomen der Salze und der Indikation ergeben sich dutzende von möglichen Mitteln, die zum Einsatz kommen können und in der Datenbank angezeigt werden.

Aus diesen Mitteln lassen sich nun aufgrund von Mehrfachnennung und Prioritäten in der gewünschten Wirkung einige wenig finden, die optimal sind.

Dann braucht es aber doch noch ein wenig mehr, um die Entscheidung für die zwei bis drei anzuwendenden Mittel zu treffen: die Berücksichtigung der Anamnese und letztlich auch doch ein wenig Intuition.

Es gibt eben nicht nur „entweder – oder“. Ein richtiger Gewinn ist das „sowohl als auch“!