und ich

Geboren wurde ich im Jahr 1969 im wunderschönen Leer in Ostfriesland. Vielleicht liegt es daran, dass ich meine Kindheit und Jugend hauptsächlich in Deichnähe verbracht habe, dass ich Regenwetter und eine steife Brise südlichen Temperaturen vorziehe.

Geprägt hat meinen weiteren Werdegang der Zivildienst bei der Lebenshilfe in Leer. Ursprünglich galten meine Interessen eher der Mathematik, Physik und dem Maschienenbau, was sich dann grundlegend änderte. Noch während des Zivildienstes began ich meine Ausbildung im Neurolinguistischen Programmieren (NLP) und ich beschäftigte mich ausgiebig mit der klientenzentrierten Gesprächspsychotherapie nach Carl Rogers und Virginia Satir. Besonders faszinierte mich die Spieltherapie nach Virginia Axline.

Von 1992 bis 1996 studierte ich Kunsttherapie in Otterberg. Hierzu gehörten auch Vorlesungen zur Homöopathie und Naturheilkunde. Der Homöopathie stand ich als bodenstendiger Ostfriese und Naturwissenschaftler sehr skeptisch gegenüber. Die Reaktionen meiner Kinder im Säuglingsalter haben meine Zweifel jedoch in Gänze zerstreut. Heute behandel ich auch meine Hunde gerne mit homöopatischen Mitteln und bin jedesmal fasziniert von der Wirkung.

Nach meinem Studium arbeitete ich fast 10 Jahre in der Förderung von Menschen mit mehrfachen Behinderungen und kreativen Verhaltensweisen. Vor allen Dingen Menschen mit agressiven Verhaltensweisen zogen mich in ihren Bann und gerne nahm ich die Herausforderung mit diesem Klientel zu arbeiten an.

Parallel hierzu gab ich Seminare für Erzieherinnen und Pädagogen als Freiberufler zu den Themen Kommunikation und Kreativität.

In dieser Zeit beschäftigte ich mich viel mit den Themenfeldern Lernen und Persönlichkeitsanalyse. Folglich machte ich bei dem Institut für persönlichkeitsorientiertes Management (IPM, Görlitz) Abschlüsse als Coach, Supervisor und Trainer.

Irgendwann machte ich dann mein Hobby zum Beruf und wechselte in die Erwachsenenbildung. Durch die Begleitung von jungen Erwachsenen in der beruflichen Integration entdeckte ich so das Arbeitsfeld des Sozialpädagogen für mich. Als solcher arbeite ich seit etwa 15 Jahren im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe in unterschiedlichen Settings.

Als 2012 unser Hund Chucky zu uns kam, sah ich mich mit kreativen nicht sozialverträglichen Verhaltensweisen bei Hunden konfrontiert und kam schnell an meine Grenzen.

Wenn so etwas passiert kann mich schnell ein brennendes Interesse an einem Thema überkommen. Eben dies passierte bezogen auf das Thema Hund. In der Hundeschule “Hundherum… zufrieden!” habe ich zum Glück eine hervorragende Anleitung gefunden, in der ich viele Parallelen zur Herangehensweise von Rogers und Axline feststellen konnte.

So beschäftige ich mich neben meiner Arbeit in der Jugendhilfe bei der Arbeiterwohlfahrt in meiner Freizeit maßgeblich mit dem Thema Hund-Mensch-Beziehung und dem möglichen Nutzen in der Arbeit mit Menschen.

Ist mal einer unserer Hunde krank gibt mir das Gelegenheit, die Wirkung und Effektivität der von mir verwandten Methoden zu beobachten. 2012 habe ich begonnen alternative Heilmethoden bei den Hunden anzuwenden. Die Ergebnisse waren so positiv, dass ich mich weiter bildete und nun die mobile Naturheilkunde für Hunde anbieten kann.

Ich schreibe und photographiere sehr gerne – unter anderem bei den zahlreichen Streifzügen mit unseren Hunden in der Natur. So war es eigentlich eine Frage der Zeit, bis ich einen Blog einrichte.

Ich freu mich über Kritik und Anregungen und wünsche viel Spaß beim Lesen.

Olaf Dreier