Wirkungsweisen der Methoden

Mykotherapie

In der Mykotherapie werden Vitalpilzpulver oder Pulverextrakte aufgrund ihrer Wirkstoffe, bzw. Wirkstoffkombinationen (siehe weiter unten) verabreicht. Bei den von mir verwendeten Vitalpilzen handelt es sich um Pilze, die sich teils über Jahrtausende in der Heilkunst bewährt haben und die in ihrer Zusammensetzung und Wirkungsweise analysiert wurden. Ich beziehe ausschließlich bei Anbietern, die nachweisen können, dass die Pilze aus kontrolliertem (biologischen) Anbau stammen und frei von radioaktiven Stoffen, Pestiziden und Schwermetallen sind. Die Inhaltsstoffe der Pilze werden durch die Anbieter regelmäßig überprüft.

Die wesentlichen ernährungsphysiologischen Inhaltsstoffe sind Adaptogene (Polyphenole, Terpene und Polysaccharide (z.B. Beta-D-Glucane)), Glycoproteine, Proteoglycane, Glycolipide, Glykoside, Lektine, D-Mannitol, Nukleinbasen, Nukleoside, Nukleotide, Peptide, Phenole, Polyphenole, Terpene, Ergothionein, Gamma-Aminobuttersäure, konjugierte Linolsäure, Lovastatin und andere. Die Wirkstoffe sind in unterschiedlichen Vitalpilzen in unterschiedlichen Verhältnissen enthalten.

Aufgrund ihrer Inhaltsstoffe und deren Zusammensetzung konnten in Studien unter anderem folgende Wirkungen nachgewiesen werden:

  • Förderung der Wundheilung
  • Erweiterung der Blutgefäße
  • Hemmung der Blutgerinnung
  • Rückbildung von Zellen in deren ursprünglichen Zustand
  • antibakterielle, antivirale, antimykotische, antiparasitäre Eigenschaften
  • Schmerzlinderung
  • Hemmung von Entzündungen
  • Erhöhung der Stresstoleranz
  • Regulierung des Blutzucker- und Cholesterinhaushaltes
  • Hemmung von Zellentartung und Tumorwachstum

Eine Auflistung  von mehreren hundert Studien und detaillierte Betrachtungen hierzu finden Sie im Buch „Mykotherapie für Tiere“ von Wanda May Pulver. Die deutsche Zeitschrift für Onkologie widmete der Mykotherapie einen Sonderdruck „Medizinalpilze komplementär bei gynäkologischen Tumoren – Susanne Bihlmaier“ (3-2014).

Blutegeltherapie

Erste Dokumentationen erfolgreicher Behandlungen mit Blutegeln sind bereits auf 600-100 v.Chr. datiert und stammen aus der indischen und auch chinesischen Medizin. Bis zur aufkommenden wissenschaftlichen Medizin Mitte des 19. Jahrhunderts war seine Anwendung sehr geschätzt. Aufgrund der heute wissenschaftlich nachweisbaren und analysierten Wirksamkeit, erlebt der Blutegel in der medizinischen Hirudotherapie ein Comeback.

Verantwortlich für die heilsame Wirkung sind Inhaltsstoffe der Saliva (Speichel des Blutegels), die in der Speicheldrüse gebildet wird. Die Speicheldrüsen sind nachweislich keimfrei. Selbst wenn der Egel mit hochinfektiösen Milzbranderregern belastet ist, kommt es zu keiner Übertragung auf den Wirt und es sind keine Erreger in der Saliva oder den Speicheldrüsen festzustellen.

Von den geschätzt über 30 Sekreten der Saliva ist weniger als ein Drittel heute benannt und erforscht. Die wesentlichen Sekrete für die Wirksamkeit sind:

Hirudin – gerinnungshemmend während des Saugvorgangs (Hemmstoff von Thrombin)
Calin – gerinnungshemmend für bis zu 24 Stunden (Zeit der Nachblutung)
Hyaluronidase – leicht antibiotisch, Herabsetzung der Permeabilitätsbarriere (Wirkstoffe können leichter in das Gewebe gelangen)

Dazu kommen weitere gerinnungs- und entzündungshemmende Substanzen wie Bdellin, Egline und Kollagenase. Ein Wachstum der Neuriten, die der Reizweiterleitung dienen, wird teilweise gefördert.

Eine histaminähnliche Substanz beschleunigt den Blutfluß durch Erweiterung der Gefäße.

Es wird davon ausgegangen, dass die Blutegel die Zusammensetzung der Saliva den jeweiligen Bedingungen des Wirtes und der Bissstelle anpassen können.

Nicht bezeichnete und erforschte Substanzen in der Saliva wirken antibiotisch, antiviral und lokal betäubend.

Der Blutegel nimmt etwa 50 ml Blut innerhalb von etwa 1-2 Stunden auf. Während der Nachblutung fließen weitere etwa 50 ml Blut innerhalb von etwa 12 weiteren Stunden ab. Mit dem Blut können schädliche Substanzen mit abfließen und es wird meist eine unmittelbare Erleichterung empfunden.

Reiki

Der deutsche Physiker Hans-Peter Dürr hat nachgewiesen und in Vorträgen erläutert, dass Materie nach dem Teilchenmodell des 20ten Jahrhunderts nicht existieren kann. Das Erlebnis fester Materie ist physikalisch nur durch eine (noch) nicht nachweisbare Energie zu erklären, die alles umgibt oder in allem ist. Hans-Peter Dürr war dreimalig im Direktorium des Max-Plank-Instituts und hat den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

Es ist anzunehmen, dass sich energetische Heilverfahren der traditionellen chinesischen Medizin und ebenso neuere westliche Verfahren dieser Energie bedienen, beziehungsweise hierüber ihre Wirkung erreichen.

Diese Wirkweise ist mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln, ebenso wie die Energie selbst, nicht nachweisbar. Lediglich aufgrund der nachweisbaren Auswirkungen lassen sich Rückschlüsse ziehen. Es gilt hier wohl der Satz “Wer heilt hat Recht.”

Beim Reiki wird die von dem Empfangenden zur Selbstheilung benötigte Energie durch die Hände des Gebenden kanalisiert und für diesen zugänglich. Ein physiologischer Effekt der Entspannung ist in der Regel unmittelbar zu erkennen.