Blutegeltherapie

In der Medizin werden Blutegel nachweislich seit etwa 3000 Jahren als Heilmittel eingesetzt. In Verruf geraten sind sie im Mittelalter, wo sie zum Aderlass eingesetzt wurden.  Im Jahr wurden 300 Behandlungen empfohlen, was zu Blutarmut und Folgekrankheiten führte.

In der modernen Humanmedizin wurden sie wieder entdeckt. So wird mittlerweile ein wesentlicher Wirkstoff, das Hirudin, von der Pharmaindustrie künstlich hergestellt. In Amputationskliniken werden Blutegel wegen des deutlich besseren Verlaufs in der Wundversorgung eingesetzt.

Wesentlich für die Wirksamkeit ist bei der Behandlung nicht allein das Ausleiten der Giftstoffe: Die Saliva, der Speichel der medizinischen Blutegel, enthält über 30 wirksame Stoffe, von denen nur ein kleiner Teil erforscht wurde.

Die Saliva hemmt die Blutgerinnung und den Wundverschluss und wirkt entzündungshemmend, antiviral und antibakteriell. Die Aufnahme von Hilfsstoffen durch Zell- und Gefäßwände wird beschleunigt. Das Wachstum von Neuriten (wichtig für die Nervenverbindungen) wird angeregt.

Unterstützend wirken Blutegel entsprechend der Inhaltsstoffe und der Ausleitung bei entzündlichen und eitrigen Prozessen, Störungen und Verletzungen von Gelenken und schlecht heilenden Wunden.

Typische Einsatzgebiete sind zum Beispiel bei Hunden
– Blutohr
– Dackellähme (Diskopathie)
– Entzündungen der Gesäugeleiste
– Hüftgelenksdysplasie
– Leckekzem
– Nervenentzündungen
– Ohrekzem
– postoperative Narbenbildung
– Spondylose
– …

Über die Kosten der Behandlung informieren Sie sich gerne hier: Preisgestaltung.

Mehr Informationen über die Wirkungsweise finden sie hier: Wirkungsweisen der Methoden.

Ich führe keine Diagnostik durch und kann keine tierärztliche Behandlung ersetzen. Sehr gerne arbeite ich mit behandelnden Tierärzten zusammen.

Für weitere Informationen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung unter der Mobilfunknummer 0176 8428 9607 oder via Email an info@olafdreier.de


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