Anamnese – die Basis

Als Anamnese bezeichnet man das Sammeln von Informationen, die möglicherweise für eine Diagnose und die Behandlung sinnvoll sind.

In der konservativen Behandlung der Schulmedizin beschränken sich die Informationen meist auf die Symptome, deren Entwicklung und bisherigen Behandlung. In der alternativen Behandlung der Komplementärmedizin ist die Anamnese meist weiter gefasst. So werden meist die Symptome näher betrachtet.

In der Homöopathie wird oft gefragt, ob und wie sich einzelne Symptome bei Kälte/Wärme, Trockenheit/Nässe, im Tagesrhytmus, bei Ruhe/Bewegung etc. sich verhalten.

In der Mykotherapie werden über die üblichen Fragen hinaus auch andere Symptome und Körpermerkmale abgefragt, die nicht offensichtlich mit dem Leiden in Zusammenhang stehen. Auch werden Dinge abgefragt, die gegen eine Gabe von Vitalpilzen sprechen oder besondere Vorsicht nötig machen.

In der konservativen Behandlung gibt es für jedes Symptom meist nur wenige Wirkstoffe. In der Komplementärmedizin gibt es für ein Symptom meist dutzende Mittel, die helfen könnten. Die (Heil-)Kunst ist es nun, aus diesen unterschiedlichen Mitteln das optimale zu wählen.

In der Mykotherapie gibt es viele Vitalpilze, die gegen Entzündungen helfen. Entscheidend für die Wahl des richtigen Pilzes ist nun, welche Körperteile oder Organe betroffen sind und wodurch die Entzündung hervorgerufen wurde.

In der ganzheitlichen Betrachtung wird über den Körper hinaus auch die Haltung und der damit oft zusammenhängende psychische Zustand in die Wahl des Mittels mit einbezogen. So kann Stress zu einem geschwächten Immunsystem führen. In einem solchen Fall muss nicht nur die Entzündung geheilt werden, sondern auch das Immunsystem gestärkt und durch geänderte Bedingungen der Stress aufgelöst werden.

Für eine dauerhaft ausgeglichene Gesundheit ist es also notwendig, sich gerade zu Beginn der Behandlung Zeit zu nehmen.

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